Antoine Tamestit
Bild © Harmonia Mundi

Er gehört zu den großen Streichinstrumentalisten unserer Zeit und ist für seine unvergleichliche Technik und seine natürliche, tiefe Musikalität ebenso bekannt wie für die Schönheit seines Klangs: der 1979 in Paris geborene Bratschist Antoine Tamestit.

Internationale Aufmerksamkeit erregte der Schüler von Jean Sulem, Jesse Levine und Tabea Zimmermann, als er in kurzer Folge gleich mehrere Erste Preise bei bedeutenden Wettbewerben gewann, darunter 2004 den Ersten Preis, den Publikumspreis und zwei Sonderpreise beim ARD-Wettbewerb München.

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Tamestits breitgefächertes Repertoire reicht heute von der Barockzeit bis in unsere Gegenwart. Rezitals führen ihn in so berühmte Säle wie das Amsterdamer Concertgebouw, die Carnegie Hall New York, die Mariinsky Concert Hall St. Petersburg und den Wiener Musikverein. Als Solist wird er außerdem bei allen renommierten Orchestern der Welt gefeiert. Seit 2013 leitet Antoine Tamestit mit Nobuko Imai auch ein eigenes Festival: das Viola Space Festival Tokyo.

Beim hr-Sinfonieorchester hat Antoine Tamestit schon mehrfach begeistert, zuletzt im Vorfeld des Hindemith-Jahres 2013 mit der »Trauermusik« und dem »Schwanendreher«, die auch auf einer vielbeachteten CD erschienen sind. Als »Artist in Residence« wird er seine enorme Gestaltungskunst mit dem hr-Sinfonieorchester in dieser Spielzeit gleich mehrfach präsentieren: u.a. in Bratschenkonzerten von William Walton, Jörg Widmann, Luciano Berio und Hector Berlioz.

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Ehemalige »Artists in Residence«

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