Inbal_Eliahu
Bild © Paul Hartwerin

Im Herbst 1987 bricht das hr-Sinfonieorchester zu seiner ersten Konzertreise nach Japan auf. Die dreiwöchige Einladung nach Fernost steht im Zusammenhang der internationalen Erfolge des Mahler-Zyklus, den Chefdirigent Eliahu Inbal mit dem damals noch als Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt bekannten hr-Sinfonieorchester 1985/86 realisierte und der als erste digitale Gesamteinspielung aller Mahler-Sinfonien auf CD erschien.

Zwei Mahler'sche Sinfonien, die »Erste« und die »Fünfte«, bilden denn auch den programmlichen Schwerpunkt der Japan-Tournee des Orchesters. Unter Inbals Leitung werden aber auch mit großem Erfolg Mozarts »Haffner«-Sinfonie, die 6. und 8. Sinfonie von Beethoven, Berlioz' »Symphonie fantastique« und Bruckners 5. Sinfonie präsentiert.

Plakat
Bild © hr-Archiv

Insgesamt gibt das hr-Sinfonieorchester in der Zeit vom 31. Oktober bis 20. November 1987 zwölf gefeierte Konzerte in Japan, vier davon in den großen Konzertsälen der Hauptstadt Tokio und drei in den »Vorstädten« Matsudo, Tsukuba und Chigasaki. Die weiteren Stationen der Konzert-Tour sind Osaka, Kyoto, Nagoya, Fukuoka und Kumamoto.

Audiobeitrag
Gustav Mahler

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Gustav Mahler: 1. Sinfonie (Ausschnitt aus dem 2. Satz) – hr-Sinfonieorchester mit Eliahu Inbal, Aufnahme vom 28. Februar 1985

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Der hervorragende Ruf des hr-Sinfonieorchesters eilt den Reisenden dabei voraus: Fast alle Konzerte sind dank der großen Musikbegeisterung in Japan bereits vor dem Start der 125 Musikerinnen und Musiker vom Frankfurter Flughafen ausverkauft. Die kulturpolitische Bedeutung des Japan-Gastspiels unterstreicht zudem ein Empfang des Orchesters und seines Chefdirigenten in der Deutschen Botschaft in Tokio.