Konzert Boléro

hr-Sinfoniekonzerte Fokus Alte Oper
Igor Levit
  • Igor Levit | Klavier
  • Constantinos Carydis | Dirigent

  • Charilaos Perpessas | Christus Sinfonie
  • Wolfgang Amadeus Mozart | Klavierkonzert Es-Dur KV 482
  • Wolfgang Amadeus Mozart | Maurerische Trauermusik KV 477
  • Maurice Ravel | Boléro
  • Frankfurt am Main
    Alte Oper
    Großer Saal
    Opernplatz 1
    60313 Frankfurt am Main
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    Alte Oper
    Großer Saal
    Opernplatz 1
    60313 Frankfurt am Main

Achten Sie auf die Holzbläser! Der griechische Dirigent Constantinos Carydis mit einem durchdachten Programm. In so verschiedene Richtungen die Werke seines hr-Debüts auf den ersten Blick auch streben – das galant-virtuose Klavierkonzert, die tiefernste Trauermusik, der motorisch-freche Boléro –, so sehr leuchten doch die Holzbläserfarben daraus hervor. Mozart etwa setzte hier zum ersten Mal in einem Klavierkonzert Klarinetten ein, er liebte ihren Klang bekanntlich über alle Maßen. In der »Maurerischen Trauermusik«, diesem gravitätischen Solitär in Mozarts Köchelverzeichnis, prägen dann drei Bassetthörner den sonoren Grundton. Und in Maurice Ravels »Boléro«, die aus Mozarts schreitendem Duktus organisch erwächst, kommen verschiedene Saxofone zu Wort, auch sie spielen die immergleiche Melodie über dem immergleichen Rhythmus in dieser perfekt auskomponierten Endlosschleife. Nur ein Meisterwerk habe er gemacht, sagte Ravel, und das sei »der Boléro; leider enthält er keine Musik.« Das einzige Werk, das von dem in Leipzig geborenen Griechen Charilaos Perpessas noch heute manchmal der Rede ist, ist eine mit »Christus« überschriebene Sinfonie aus dem Jahr 1950, mit der er sich auf Richard Wagner berief, wobei Perpessas gleichermaßen Bruckner-Verehrer und Schönberg-Schüler war. Der große Dirigent Bruno Walter zeigte sich von dieser Musik einst »tief bewegt, ja, ich kann sagen, ich war überwältigt.« Die »Christus«-Partitur übrigens verlangt fünf Klarinetten, von Piccolo bis Bass.

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The Greek conductor Constantinos Carydis with a conceived programme. Although the works chosen for his Frankfurt Radio début aspire to different spheres, they are united by the love of woodwind tones. For the first time in one of his piano concertos Mozart uses clarinets and in the solitary solemn piece of his »Masonic Funeral Music« basset horns define the sonorous keynote. Ravel brings saxophones into the orchestra for the brilliant infinite loop of the »Bolero« which grows organically out of the characteristic striding style of Mozart, and even in the Christus Symphony composed in 1950 by the Greek Charilaos Perpessas, there is no shortage of woodwind. »Deeply moved, overwhelmed even« was how the great conductor Bruno Walter was affected by this symphonic homage to Wagner.

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19 Uhr | Konzerteinführung

Karten: 57,– / 47,– / 38,– / 29,– / 19,– €
Bis zu 50 % Ermäßigung für Schüler*innen, Studierende, Auszubildende bis 27 Jahre

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