Konzert Violoncello da Spalla

Barock+
Sergey Malov
  • Sergey Malov | Violine/Violoncello da spalla
  • Andrea Marcon | Dirigent

  • Jean-Baptiste Lully | Marche pour la cérémonie des Turcs
  • Wolfgang Amadeus Mozart | Violinkonzert A-Dur KV 219
  • Luigi Boccherini | 7. Cellokonzert G-Dur
  • Joseph Martin Kraus | Sinfonie c-Moll VB 142
  • Frankfurt am Main
    hr-Sendesaal
    Bertramstraße 8
    60320 Frankfurt am Main
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    hr-Sendesaal
    Bertramstraße 8
    60320 Frankfurt am Main

Es ist das Instrument, auf dem Johann Sebastian Bach vermutlich seine Cello-Suiten selbst gespielt hat: Das Violoncello da spalla, lange Zeit war es in Vergessenheit geraten. Ein historisches Lexikon aus dem Jahr 1732 beschreibt es als »Schulter-Viole«, sie mache »einen großen Effect beim Accompagnement, weil sie starck durchschneiden und die Töne rein exprimiren kann.« Der russische Barockgeiger Sergey Malov ist einer der ganz wenigen Meister dieses Miniatur-Cellos, die Bach-Solosuiten hat er damit auf CD eingespielt – das Fachmagazin Rondo feierte »Malovs frische, flotte, unvergrübelte und wahrhaft geigerisch empfundene Interpretation«. Am Pult dieses Barock+-Konzerts steht mit Andrea Marcon eine Koryphäe der Alten Musik und der historisch informierten Aufführungspraxis. Regelmäßig aber arbeitet er auch mit modernen Orchestern wie den Berliner Philharmonikern oder – seit nun schon zehn Jahren – dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt zusammen. »Vor zwanzig Jahren waren dies tatsächlich zwei völlig getrennte Lager«, erinnert sich Marcon, »man sprach nicht einmal miteinander«. Doch der Grenzen sind durchlässig geworden – und so profitieren Lully, Mozart und Co. auch bei uns von Marcons Zugriff, der italienisches Temperament mit größtmöglicher Transparenz verbindet und Agilität mit Klarheit.

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It is the instrument on which Johann Sebastian Bach probably played his cello suites himself: The violoncello da spalla was long forgotten. The Russian Baroque violinist Sergey Malov is one of the very few masters of this miniature cello which is played on the shoulder. The harpsichordist and conductor Andrea Marcon is also a friend of historical instruments although he also repeatedly works with modern orchestras. Lully, Mozart and co. consequently also benefit from Marcon's approach which combines Italian temperament with the greatest possible transparency.

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19 Uhr | Konzerteinführung

Karten: 34,– € | 28,– € | 22,– €
Bis zu 50 % Ermäßigung für Schüler*innen, Studierende, Auszubildende bis 27 Jahre

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Gabriela Montero
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