Konzert West Side Story

hr-Sinfoniekonzerte Composer in Residence
Klavierduo Labeque
  • Katia und Marielle Labèque | Klavier
  • Andrés Orozco-Estrada | Dirigent

  • Zoltán Kodály | Tänze aus Galánta
  • Bryce Dessner | Konzert für zwei Klaviere und Orchester
  • Samuel Barber | The School for Scandal
  • Leonard Bernstein | Sinfonische Tänze aus der »West Side Story«
  • Frankfurt am Main
    Alte Oper
    Großer Saal
    Opernplatz 1
    60313 Frankfurt am Main
  • Frankfurt am Main
    Alte Oper
    Großer Saal
    Opernplatz 1
    60313 Frankfurt am Main

Amerikanischer Auftakt im Zeichen des Tanzes. Leonard Bernsteins »West Side Story«, diese so buntschillernde Projektion von Shakespeares »Romeo und Julia« auf das New York des 20. Jahrhunderts, ist bis heute das einzige Musical, das wirklich auf Opern-Niveau spielt. Mitreißend ist diese Musik, lässig und einfach zeitlos. Kein Wunder, dass so gut wie jede Tanznummer daraus, ob »Maria«, »Tonight«, »I feel pretty« oder »America«, zum Hit wurden. Da sage noch einer, Amerikaner hätten kein Geschichtsbewusstsein: Wie Bernstein sich auf Shakespeare bezog, so blickte sein Kollege Samuel Barber auf eine populäre britische Komödie zurück, auf »Die Lästerschule« – »The School for Scandal« war das erste Orchesterwerk des damals 21-Jährigen Barber. Und auch Bryce Dessners »Konzert für zwei Klaviere und Orchester«, komponiert 2018 für die Schwestern Katia und Marielle Labèque, spielt mit US-Erinnerung: Unser »Composer in Residence« der neuen Saison wandelt hier auf den Spuren der Größen der Minimal Music, von John Adams, Steve Reich und Phil Glass, wobei Dessner auch die lyrischen Momente nicht auszukosten vergisst. Motorisch ist Dessners Musik, treibend, atemlos, es ist ein Tanz auf der Stelle, den man da zu hören glaubt. Was die Sinfonischen Tänze aus der »West Side Story«, für Bernstein, das sind die »Tänze aus Galanta« für Zoltán Kodály: Meisterwerke, die alleine schon für den bleibenden Nachruhm mehr als ausreichend wären.

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American kick-off under the influence of dance. Leonard Bernstein's »West Side Story«, this vibrant and colourful projection of Shakespeare's »Romeo and Juliet« onto 20th century New York, is to this day the only musical that really comes up to with opera. This music carries you away, it is laid back and timeless. No wonder that virtually every dance number became a hit. But people in Zoltán Kodály's homeland danced too; his »Dances of Galánta« made the Hungarian world-famous at once. Bernstein's fellow countryman and »Composer in Residence« Bryce Dessner, on the other hand, seeks movement in the most confined spaces in his concert: he walks in the footsteps of minimal music.

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19 Uhr | Konzerteinführung

Karten: 57,– / 47,– / 38,– / 29,– / 19,– €
Bis zu 50 % Ermäßigung für Schüler*innen, Studierende, Auszubildende bis 27 Jahre

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Gabriela Montero
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