Iveta Apkalna
Bild © Maxim Schulz

Mit der Organistin Iveta Apkalna begrüßt das hr-Sinfonieorchester eine Künstlerin der Extraklasse als »Artist in Residence«. An der »Königin der Instrumente« erweckt sie für den Konzertsaal ungewohnte Klangwelten.

Die lettische Organistin Iveta Apkalna ist der neue Stern am Orgel-Himmel. Sie lässt den Glanz ihres Instrumentes jenseits von Kirchenmauern auch in den großen Konzertsälen erstrahlen, und dies nicht nur als Titularorganistin der neuen Klais-Orgel in der Hamburger Elbphilharmonie, sondern bei all ihren Auftritten weltweit. Iveta Apkalna studierte Klavier und Orgel in Riga, an der Guildhall School of Music and Drama in London und an der Musikhochschule in Stuttgart. Seit ihrem gefeierten Debüt bei den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado tritt sie mit vielen führenden Orchestern weltweit auf und musiziert unter so bedeutenden Dirigenten wie Mariss Jansons, Marek Janowski, Kent Nagano, Antonio Pappano, Gustavo Dudamel und Andris Nelsons. Als erste Organistin überhaupt wurde sie bereits 2005 mit einem »ECHO Klassik« als »Instrumentalistin des Jahres« ausgezeichnet.

In fünf Programmen kann man die Virtuosität und Meisterschaft der Titularorganistin der Hamburger Elbphilharmonie in Frankfurt erleben: in der Alten Oper mit der »Toccata Festiva« von Samuel Barber, dem Orgelkonzert von Francis Poulenc sowie der »Symphonie Concertante« von Joseph Jongen. Und auch der Orgel im hr-Sendesaal verhilft die Lettin zum Leben: mit einem Bach'schen Orgelkonzert und der »Orgelsinfonie« von Camille Saint-Saëns sowie eher intimen Orgelmusiken in einem Kammerkonzert.