Ralph Sabow
Bild © Ben Knabe

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Geboren in:
Berlin

Im Orchester:
seit 1987

Ralph Sabow studierte Fagott bei Manfred Braun an der Hochschule der Künste Berlin und an der Orchesterakademie des Berliner Philharmonischen Orchesters, in dem er während dieser Zeit regelmäßig mitwirkte. Mit 22 Jahren wurde er Mitglied des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart, bevor er 1987 als Solo-Fagottist zum hr-Sinfonieorchester kam. Daneben ist er als Solist im In- und Ausland bis hin nach Japan aufgetreten und wurde als Mitglied des Aulos-Bläserquintetts mehrfach mit internationalen ersten Preisen sowie dem Deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnet. Mit diesem und anderen Kammermusik-Ensembles hat er seit 1980 weltweit zahlreiche Tourneen unternommen sowie eine Reihe von CDs eingespielt.

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Musikalische Stichworte …


Mein erstes musikalisches Erlebnis:
Als Jugendlicher sah ich in den 1960er Jahren im Kino einen Vampirfilm. In einer Szene mit höfischen Tänzen im Ballsaal des Grafen Dracula hörte ich zum ersten Mal orchestrale Barockmusik und war augenblicklich von diesem Musikstil total fasziniert.

Meine prägendste künstlerische Erfahrung:
… ist die Jahrzehnte lange Arbeit mit dem AULOS-Bläserquintett, während der wir in über 300 Konzerten inklusive Gastspielen bei internationalen Festivals, Tourneen bis nach Südostasien und Japan und CD-Produktionen unendlich wertvolle Kammermusikerfahrungen sammelten und darüber hinaus einen eigenen Ensembleklang und Interpretationsstil entwickeln konnten.

Warum spiele ich mein Instrument:
(Das ist eine sehr lange Geschichte… vielleicht ein anderes Mal.)

Das fasziniert mich an meinem Beruf am meisten:
Dass – anders als z.B. in der Bildenden Kunst – nur durch gute Teamarbeit von guten Musikern und auch nur für kurze Dauer ein großartiges Kunstwerk entstehen kann, wobei man vor jeder Aufführung nie weiß, wie dieses Kunstwerk in Erscheinung treten wird, aber schon vorher weiß, dass es in Zukunft nie wieder genauso entstehen wird.

Besonders gern gespielte Komponisten/Werke:
Beethoven und Mozart, weil sie zu der großen Zahl meiner Lieblingskomponisten gehören und sie außerdem die 1. Fagott-Stimme sehr interessant und anspruchsvoll für den Ausführenden komponiert haben.

Mein außergewöhnlichstes Erlebnis im Orchester:
Jeweils die allererste Mitwirkung in allen Orchestern, bei denen ich die Gelegenheit hatte mitzuspielen. Dabei boten sich stets Überraschungen in vielerlei Hinsicht.

Meine Lieblings-CD:
Immer die CD, die ich gerade anhöre, wenn die ausführenden Musiker sehr gut sind, die Aufnahme möglichst so gut wie ein Konzert in einem guten Saal klingt und wenn die Komposition mich emotional stark berührt.

Leidenschaften jenseits des Berufs:
Ja, viele. Ich nenne eine Auswahl: Neben familiärem Wandern oder Strandurlaub gilt mein großes Interesse den Naturwissenschaften und ihren aktuellen Fortschritten. Aber auch einem strategischen Karten-, Brett- oder Computerspiel bin ich nicht abgeneigt.

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