CD-Cover Brahms-Schönberg-Bach-Webern
Bild © Naïve

Die bedeutendsten beiden Brahms- und Bach-Bearbeitungen Arnold Schönbergs und Anton Weberns sowie ein früher Webern-Streichquartett-Satz in der Bearbeitung für Streichorchester präsentiert das hr-Sinfonierochester unter Leitung von Paavo Järvi auf dieser CD des Labels Naïve.

Weitere Informationen

Brahms | Schönberg / Bach | Webern

Johannes Brahms/Arnold Schönberg:
Klavierquartett g-Moll op. 25 für Orchester

Anton Webern/Gerard Schwarz:
Langsamer Satz für Streichorchester

Johann Sebastian Bach/Anton Webern:
Fuga (Ricercata) a 6 voci


hr-Sinfonieorchester
Paavo Järvi, Dirigent

1 CD
Naïve
V 5447

Gesamtdauer: 57:38

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Manche große Musikstücke haben niemals aufgehört, Komponisten zu Neubearbeitungen anzuregen. Dies gilt insbesondere für Orchesterbearbeitungen von Kammermusik. Die vorliegende CD vereint zwei berühmte Bearbeitungen aus dem Kreis der Zweiten Wiener Schule: Arnold Schönbergs Orchesterfassung von Brahms' g-Moll-Klavierquartett sowie Anton Weberns Orchesterbearbeitung von Bachs »Fuga (Ricercata)« aus dem »Musikalischen Opfer«. Die Edition stellt mit dem »Langsamen Satz« dabei noch ein Frühwerk Anton Weberns in einer Bearbeitung vor.

»Schönberg war ein großer Bewunderer von Brahms«, so der ehemalige Chefdirigent und heutige »Conductor Laureate« des hr-Sinfonieorchesters Paavo Järvi. »Schönbergs Transkription ist ein Meisterwerk der Orchestermusik, das eine ingeniöse Verschmelzung von authentischem Brahms mit merklichen Elementen seiner eigenen musikalischen Sprache darstellt. Bei der Bearbeitung von Bachs ›Fuga (Ricercata)‹ aus dem späten ›Musikalischen Opfer‹ schuf Webern eine mehr oder weniger vollständig neue Komposition, in dem er das ›Alte‹ dekonstruierte und daraus einen ganz neuen Klang hervorgehen lies – einen Sound für das 20. Jahrhundert. Der ›Langsame Satz‹ hingegen, eines der frühesten Werke Weberns, führt uns in seiner Bearbeitung für Streichorchester in den spätromantischen Klangraum zurück.«