CD-Cover Schmitt: La Tragédie de Salomé

Auf dieser neuen CD von Alpha Classics präsentiert das hr-Sinfonieorchester Frankfurt mit Chefdirigent Alain Altinoglu die Orginalversion von Florent Schmitts »La Tragédie de Salomé« sowie dessen »Chant élégiaque«.

Mit dieser neuen Einspielung der »Tragédie de Salomé« in ihrer merkwürdigen, aber wunderschönen Originalversion kommt jene Musik zu neuem Leben, die Florent Schmitt 1907 komponiert hatte und die zur Begleitung eines Mimodramas bestimmt war, das mit Désiré-Émile Inghelbrecht am Dirgentenpult von Loïe Fuller getanzt wurde. Diese biblische Geschichte sagte dem Temperament des aus Lothringen stammenden Komponisten zu, vor allem nachdem er durch Reisen nach Marokko und in die Türkei direkten Kontakt mit der orientalischen, genauer gesagt der islamischen Welt gehabt hatte, wovon bereits sein vulkanischer Psalm von 1906 Zeugnis ablegt.

Florent Schmitts Partitur strotzt vor Farbe, Energie und Sinnlichkeit – und auch vor orientalischen Einflüssen, die von seinen Reisen nach Marokko und Konstantinopel herrühren, wo er die heulenden Derwische entdeckte. In der Schlussszene erklingt der herzzerreißende »Chant d'Aïça«, eine orientalische Melodie, die von einer Sopranistin gesungen wird. Schmitts kurzer »Chant élégiaque« in der Fassung von 1911 für Cello und großes Orchester mit dem Solo-Cellisten des hr-Sinfonieorchesters Philipp Staemmler rundet dabei diese interessante CD-Produktion ergänzend ab.

Weitere Informationen

Florent Schmitt: La Tragédie de Salomé / Chant élégiaque

hr-Sinfonieorchester
Ambur Braid, Sopran
Philipp Staemmler, Violoncello
Alain Altinoglu, Dirigent


CD
Alpha Classics
941

Gesamtdauer: 69:41

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