Carsten Wilkening
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Carsten Wilkening, geboren 1960 in Bremen, ist seit 1983 Solo-Fagottist im hr-Sinfonieorchester. Er studierte an der Musikhochschule Hannover bei Klaus Thunemann. Wilkening war mehrfach Erster Preisträger beim Bundeswettbewerb »Jugend Musiziert« und gewann 1982 den Ersten Preis beim Wettbewerb der deutschen Musikhochschulen.

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Geboren in:
Bremen

Im Orchester:
seit 1983


Carsten Wilkening, geboren 1960 in Bremen, ist seit 1983 Solo-Fagottist im hr-Sinfonieorchester. Er studierte an der Musikhochschule Hannover bei Klaus Thunemann. Wilkening war mehrfach Erster Preisträger beim Bundeswettbewerb »Jugend Musiziert« und gewann 1982 den Ersten Preis beim Wettbewerb der deutschen Musikhochschulen. Er ist Mitglied im Albert Schweitzer Bläseroktett und im Antares-Ensemble, dem Holzbläser-Ensemble des hr-Sinfonieorchesters. Zudem entstanden zahlreiche solistische Aufnahmen und Plattenproduktionen beim Hessischen Rundfunk sowie bei vielen anderen Sendern der ARD.

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Mein erstes musikalisches Erlebnis:
Das erste Spielen in unserem Jugendorchester in Bremen-Nord im Alter von 14 Jahren.

Meine prägendste künstlerische Erfahrung:
Die Bläserproben im Bundesjugendorchester und später in unserer Hochschule in Hannover und der Jungen Deutschen Philharmonie unter Lutz Köhler haben mich für mein Leben geprägt und es mir sehr erleichtert, mich im Bläsersatz eines Berufsorchesters schnell zurecht zu finden.

Warum spiele ich mein Instrument:
Es kommt meiner eigenen Stimme nahe. Ich versuche immer auf dem Fagott zu singen.

Das fasziniert mich an meinem Beruf:
Die Augenblicke, wenn 100 Musiker zusammen spielen und einen dieser „Sternmomente“ gemeinsam erleben. Das passiert nur ganz selten und man muß eigentlich die Luft dabei anhalten. Das darf ich als Bläser natürlich nicht tun. Dafür lohnt es sich in einem Orchester zu spielen.

Besonders gern gespielte Komponisten/Werke:
Wolfgang Amadeus Mozart. Er ist für mich der menschlichste und natürlichste Komponist.

Mein außergewöhnlichstes Erlebnis im Orchester:
Unser erstes Konzert in der Suntory Hall in Tokio 1987 unter Eliahu Inbal.
Die letzte »Lohengrin«-Vorstellung bei den Bayreuthher Festspielen 2001 unter Antonio Pappano.

Meine Lieblings-CD:
»Figaros Hochzeit« in einer Aufnahme mit Georg Solti und dem London Philhamonic Orchestra. In meiner Jugend habe ich diese Aufnahme sehr oft mit Freunden gehört und die genialen Temporelationen und die Führung der Sänger von Solti bewundert.

Besondere Nebeninstrumente:
Blockflöte. Natürlich habe ich als Kind mit Blockflöte angefangen. Jetzt habe ich mir wieder einige wirklich wunderbare Instrumente gekauft und übe wieder mit großer Begeisterung. Das öffnet mir den Zugang zu einer ganz anderen Literatur.

Leidenschaften jenseits des Berufs:
Unsere kleine Hundezucht. Für unsere Kinder ist es immer ein großes Erlebnis, bei der Geburt eines Wurfes dabei zu sein und die Welpen aufwachsen zu sehen. Und ich bekomme so etwas Bewegung: Die Hunde müssen bei jedem Wetter raus.

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