Lars Rapp
Bild © Ben Knabe

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Geboren in:
Biberach an der Riss

Im Orchester:
seit 2011

Lars Rapp ist seit 2011 Solo-Pauker des hr-Sinfonieorchesters. Er studierte Orchestermusik mit Hauptfach Schlagzeug bei Franz Lang an der Musikhochschule Trossingen. Mit dem Schlagzeugquartett der Musikhochschule war er Erster Preisträger beim »Deutschen Musikhochschulwettbewerb 1999«. Ein Stipendium führte ihn an die Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker, wo er Konzerte und Tourneen unter der Leitung von Claudio Abbado, Sir Simon Rattle, Daniel Barenboim und weiteren namhaften Dirigenten spielte. Vor seinem Engagement beim hr war Lars Rapp Solo-Pauker der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Neben der Orchestermusik beschäftigt er sich mit dem Duo »duoka« seit mehr als 20 Jahren intensiv mit Kammermusikwerken für Saxofon und Schlagzeug. Desweiteren engagiert sich Lars Rapp seit Jahren als Dozent bei verschiedenen Jugend- und Studentenorchestern wie etwa der Jungen Deutschen Philharmonie oder dem Landesjugendsinfonieorchester Hessen. Zudem hat er derzeit einen Lehrauftrag für Pauke an der Musikhochschule Trossingen.

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Musikalische Stichworte …


»Die Pauke ist der Herzschlag des Orchesters.«

Dieses Zitat hat mir ein ehemaliger Kollege mit auf den Weg gegeben, als ich meine erste Stelle als Solo-Pauker angetreten habe. Es sagt sehr viel über die Bedeutung und die Funktion der Pauken im Sinfonieorchester aus.

Warum bin ich Pauker geworden?
Ich wollte einfach gerne Orchestermusik machen und wenn möglich auch noch davon leben können. Ob als Schlagzeuger oder Pauker war mir erst einmal egal. Aber wenn man dann mal Solo-Pauker ist, dann möchte man es auch nicht mehr lassen. Außerdem habe ich irgendwann erkannt, dass es für die ganz große Fußballkarriere wohl nicht reichen wird. :-)

Was fasziniert mich an meinem Beruf am meisten?
Mich begeistert auch heute noch die Funktion, den Herzschlag des Orchesters auszufüllen, sozusagen der innere Motor eines Orchesters zu sein. Mein privates, überwiegend nicht berufsmusikalisches Umfeld erstaunt hingegen immer wieder, dass man vom »Pauken« eine Familie ernähren und im Großen und Ganzen ganz gut leben kann.

Mein Lieblingskomponist:
Beethoven. Weil er
1. das Paukenspiel revolutioniert hat und
2. weil wir Pauker uns heute noch an ihm (im positiven Sinne) die Zähne ausbeißen.

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