Marc Gruber
Bild © Ben Knabe

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Geboren in:
Wesel

Im Orchester:
seit 2016

Marc Gruber ist seit 2016 Solo-Hornist im hr-Sinfonieorchester. Er studierte in Düsseldorf und Köln und war 2014–2016 Solo-Hornist beim Beethoven Orchester Bonn. Im gleichen Jahr 2016 gewann Marc Gruber beim international renommierten ARD-Musikwettbewerb in München den Zweiten Preis (ohne Vergabe eines Ersten Preises), den Publikumspreis sowie einen Sonderpreis. Gruber trat bereits auch erfolgreich solistisch auf, u.a. mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und den Düsseldorfer Symphonikern. Auch als Kammermusiker ist Marc Gruber überaus aktiv.

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Mein erstes musikalisches Erlebnis:
Jagdhornduette mit meinem Vater im Kindesalter von drei Jahren.

Meine prägendste künstlerische Erfahrung:
»Petruschka« in Baden-Baden mit einem Mix-Orchester aus Bundesjugendorchester und Berliner Philharmonikern. Da saßen Stefan Dohr und Sarah Willis am ersten und zweiten Horn. So nahe an den Kindheitsidolen zu sitzen hat mich sehr geprägt!

Warum spiele ich mein Instrument:
Weil meiner Meinung nach Horn das Instrument mit dem gleichzeitig schönsten und auch flexibelsten Klang im Orchester ist. Und es neben der Arbeit im Tutti auch immer wieder wunderschöne Soli zu spielen hat.

Das fasziniert mich an meinem Beruf am meisten:
Die Erfahrung, mein Innerstes beim Musik machen mit anderen Leuten zu teilen, ja sogar etwas sehr Persönliches von anderen zu bekommen. Daraus folgt auch immer wieder ein Hinterfragen der eigenen Person, was das Leben vielleicht nicht einfacher macht, aber ungemein bereichert.

Besonders gern gespielte Komponisten/Werke:
Tschaikowskys 5. Sinfonie, die »Schicksalssinfonie«. Zum einen natürlich wegen des Horn-Solos im zweiten Satz, welches eines der größten und schönsten in der Orchesterliteratur ist. Zum anderen, weil diese Musik so wahnsinnig abwechslungsreich und emotional packend ist.
– Brahms 3. Sinfonie. Einfach weil sie unglaublich komponiert ist und man bei Brahms immer wieder Neues entdecken kann.
– Brahms Horn-Trio. Es ist eines der (leider) wenigen Kammermusikwerke von Brahms, in denen das Horn eine Rolle spielt. Dafür ist die Ehre umso größer, an so einem Stück, in dem Brahms z.B. die Trauer um den Tod seiner Mutter zum Ausdruck bringt, teilhaben zu dürfen.


Mein außergewöhnlichstes Erlebnis im Orchester:
Die Konzertwoche mit Orozco-Estrada und der Alpensinfonie hier im Hessischen Rundfunk. Das war eines der schönsten Konzert-Erlebnisse, die ich haben durfte.

Meine Lieblings-CD:
Mozarts Hornkonzerte mit Hermann Baumann. Baumann geht es nur um die Musik, er singt, tanzt, lacht beim Spielen (im übertragenden Sinne). Man könnte fast sagen, dass er sich vom Hornspielen an sich befreit hat; auch ein großes Ziel von mir.

Besondere Nebeninstrumente:
Wagnertuba, Naturhorn und ein wenig Trompete

Leidenschaften jenseits des Berufs:
Definitiv Sport. Ob Joggen, Fußball, Tennis, Squash, Bouldern, Tauchen. Ganz egal, Hauptsache Action. Ich lese sehr gerne, sehr viel (auch viel Fantasy). Außerdem habe ich eine Leidenschaft für Oldtimer. Angucken, fahren, ein bisschen schrauben... Das macht mir alles Spaß.

Eigene Homepage:
marcgruber.com

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