Christiane Steppan
Bild © Ben Knabe

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Geboren in:
Hamburg

Im Orchester:
seit 1988

Christiane Steppan bekam schon früh Blockflötenunterricht, seit ihrem achten Lebensjahr lernte sie zudem auch Cello. Sie war mehrfach Bundespreisträgerin bei »Jugend musiziert« – mit beiden Instrumenten sowie in verschiedenen Kammermusikbesetzungen. An der Musikhochschule Lübeck studierte sie die Hauptfächer Cello (bei David Geringas) und Blockflöte. Nachdem sie beide Studiengänge mit dem Diplom abgeschlossen hatte, legte Christiane Steppan 1990 im Fach Cello noch das Konzertexamen ab. Während des Studiums gewann sie Preise bei verschiedenen Wettbewerben, u.a. von der Possehl-Stiftung Lübeck und vom Bundesverband der deutschen Industrie (BDI). Ihre ersten Orchestererfahrungen sammelte sie beim NDR Sinfonieorchester Hamburg, bevor sie 1988 Cellistin im hr-Sinfonieorchester wurde. Neben der Orchestertätigkeit widmet sie sich intensiv der Kammermusik in den verschiedensten Besetzungen. Momentan ist sie Mitglied im Brentano-Ensemble Frankfurt.

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Musikalische Stichworte …


Ich bin in Hamburg geboren und aufgewachsen. Und obwohl ich im Rhein-Main Main-Gebiet sehr gerne lebe und arbeite, zieht es mich immer wieder nach Hamburg zurück. Vielleicht kommt das auch ein bisschen daher, dass ich dort die entscheidenden musikalischen Anregungen erhalten habe, die mich sehr geprägt haben.

Mit 13 Jahren stand für mich fest, dass ich Musik studieren möchte. Ich weiß das noch so genau, weil ich mit 13 Jahren zusätzlich zu meinen zwei Instrumenten Blockflöte und Cello mit Klavierunterricht begonnen habe (Pflichtfach für ein Musikstudium). Zu diesem Zeitpunkt entstand auch der Traum von der Arbeit in einem großen Orchester. »Schuld« an diesem Traum ist das Albert-Schweitzer-Jugendorchester in Hamburg, in dem ich schon relativ jung mitspielen durfte. Die gemeinsame Arbeit mit so vielen tollen Menschen an einem Orchesterwerk habe ich schon damals als sehr beglückend empfunden.

Diese Faszination meines Berufs hat sich im hr-Sinfonieorchester seit mittlerweile 30 Jahren erhalten. Die gemeinsame Arbeit an der Musik, die mit den darauf folgenden Konzerten sofort ein Ergebnis dieser Arbeit präsentiert und dabei auch noch unseren Zuhörern Freude macht, ist nach wie vor für mich die Hauptfaszination unseres Berufs.

Gleichermaßen engagiere ich mich mit großer Leidenschaft in der Kammermusik. Kammermusik ist seit meiner Jugend ein ganz wichtiger Bestandteil meines musikalischen Lebens. Es ist auch wieder die gemeinsame Arbeit an der Musik, die mich dabei besonders fasziniert. Außerdem sind die solistischen Herausforderungen und die größere Mitverantwortung für das gemeinsame Ergebnis dabei eine tolle Ergänzung zur Arbeit im Orchester.

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