Tschabrun_Jochen
Bild © Ben Knabe

Jochen Tschabrun erhielt im Alter von acht Jahren seinen ersten Klarinettenunterricht an der Jugendmusikschule Trossingen. Er ist mehrfacher erster Preisträger der Bundeswettbewerbe »Jugend Musiziert« in Deutschland und Österreich.

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Geboren in:
Villingen

Im Orchester:
seit 1997


Jochen Tschabrun erhielt im Alter von acht Jahren seinen ersten Klarinettenunterricht an der Jugendmusikschule Trossingen. Er ist mehrfacher erster Preisträger der Bundeswettbewerbe »Jugend Musiziert« in Deutschland und Österreich. Nach seinem Studium bei Alois Brandhofer am Landeskonservatorium Feldkirch sowie am Mozarteum in Salzburg wechselte er an die Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker. 1996 wurde er stellvertretender Solo-Klarinettist der Berliner Symphoniker, bevor er 1997 als Solo-Klarinettist zum hr-Sinfonieorchester wechselte. Jochen Tschabrun ist Gründungsmitglied des Antares Ensemble sowie des Orsolino Quintetts, mit welchem er u.a. zweimal Preise beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD gewann. Als Gast wirkte er mehrfach als Solo-Klarinettist in Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Münchner Philharmonikern, dem NDR Elbphilarmonie-Orchester Hamburg und der Staatskapelle Dresden mit.

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Musikalische Stichworte …


Mein erstes musikalisches Erlebnis:
Hatte ich, nach mehreren Teilnahmen beim Wettbewerb »Jugend musiziert«, im Landesjugendorchester Baden-Württemberg. Unter Gleichgesinnten sein zu können und gemeinsam auf hohem Niveau musizieren zu dürfen war für mich richtungsweisend.

Meine prägendste künstlerische Erfahrung:
… durfte ich als Akademist der Berliner Philharmoniker erleben. Dort hatte ich die Gelegenheit, unter den führenden Dirigenten wie Zubin Metha, Bernhard Hatink, Sir Georg Solti, Seiji Ozawa und vor allem Claudio Abbado zu spielen. Die Aufführung der 9. Sinfonie von Gustav Mahler unter Claudio Abbado in Paris ist mir dabei besonders in Erinnerung geblieben. Des weiteren haben mich meine beiden Lehrer Alois Brandhofer (Mozarteum Salzburg, ehemaliger Solo-Klarinettist der Berliner Philharmoniker) und Peter Geisler (Berliner Philharmoniker) durch ihre klanglichen, musikalischen und pädagogischen Fähigkeiten geprägt.

Warum spiele ich mein Instrument:
Ursprünglich, da der beste Lehrer der Jugendmusikschule meiner Geburtsstadt Trossingen der Klarinettenlehrer war… Allerdings habe ich diese Wahl nie bereut, da die Klarinette eine besondere klangliche Bandbreite bietet, der menschlichen Stimme von allen Blasinstrumenten am nächsten kommt und man mit dem Instrument an sich sehr vielfältige Betätigungsmöglichkeiten hat.

Das fasziniert mich an meinem Beruf am meisten:
Der Abwechslungsreichtum des Berufes an sich, das umfangreiche Orchesterrepertoire sowie die vielfältigen Möglichkeiten, sich kammermusikalisch und solistisch zu betätigen. Nicht zu vergessen die besondere Arbeitsatmosphäre im hr-Sinfonieorchester! Hinzu kommt noch die Möglichkeit durch Gastspielreisen und Tourneen die Welt zu bereisen.

Besonders gern gespielte Komponisten/Werke:
Sehr gerne spiele ich Werke von Mozart, welche meiner Meinung nach trotz vermeintlich unscheinbarer Notation zu den am schwersten zu interpretierenden, aber auch schönsten Werken zählen. Orchester- und Kammermusikwerke von Gustav Mahler und Dmitrij Schostakowitsch stellen für mich ebenfalls musikalische Höhepunkte dar.

Mein außergewöhnlichstes Erlebnis im Orchester:
Ein Open-Air-Konzert mit den Berliner Symphonikern in Recife (Brasilien) vor 80.000 Zuhörern!

Meine Lieblings-CD:
...war eigentlich eine Kassette. Es war die erste, welche ich von meinen Eltern geschenkt bekommen hatte. Smetanas »Moldau« hat mich durch meine Kindheit begleitet und ruft auch heute noch besondere Erinnerungen hervor.

Besondere Nebeninstrumente:
Es-Klarinette, da ich, bevor ich 1997 zum hr-Sinfonieorchester kam, Es-Klarinettist bei den Berliner Symphonikern war.

Leidenschaften jenseits des Berufs:
Meine Familie. Sofern sich darüber hinaus noch Kapazitäten ergeben, tauche und zaubere ich sehr gerne.

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