Justina Gringytė

Die junge litauische Mezzosopranistin Justina Gringytė springt kurzfristig für die erkrankte Nora Gubisch ein. Sie hat bereits eine beachtliche Biografie aufzuweisen: von Auftritten mit dem Bolschoi Theater über Stationen in Europa bis hin zu einem Konzert in Caracas mit dem Dirigenten Gustavo Dudamel.

1986 in Alytus geboren, einer Kreisstadt rund 100 Kilometer von Vilnius entfernt, begann Justina Gringytė in der Hauptstadt zunächst ein Klavierstudium, um dann Gesang an der Hochschule in Vilnius zu studieren. Später setzte sie ihr Studium am Royal Welsh College of Music and Drama in Cardiff, an der Accademia Musicale Chigiana in Siena und dem National Opera Studio in London fort, wo sie vom »Jette Parker Young Artists Programme« gefördert wurde. 2015 gewann sie die »International Opera Awards« in der Kategorie »Junge Sänger des Jahres«. Und mit ihrem ersten Album, »The Complete Rachmaninov Songs«, das sie mit dem Pianisten Iain Burnside einspielte, war sie 2014 für den »Gramophone Award«, nominiert.

»Atemberaubende Technik«

Bekannt wurde sie in der Titelpartie von Bizets »Carmen«, die neben der Maddalena in Verdis »Rigoletto« und der Marguerite in Berlioz' »La damnation de Faust« zu ihren Stammrollen gehört. Ihre Stimme habe diesen stählernen Klang, sagte ein Kritiker, sie dominiere die Bühne, »gebieterisch in der einen Minute und zerbrechlich in der nächsten.« Und ihre sängerische Technik hält die britische Zeitung »The Times« für »atemberaubend« ("knockout technique").

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